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Antrag: Verkehrsführung Neue Straße und Zinglerstraße ändern

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

eine grundsätzliche Umgestaltung des städtebaulich katastrophalen Knotenpunkts rund um das Ehinger Tor ist langfristig vorgesehen, auch im Hinblick auf die Landesgartenschau. Die Unterführung unter den Bahngleisen östlich des Ehinger Tors hat durch die vor Jahren erfolgte Neugestaltung der Neuen Straße nicht mehr so viel Autoverkehr aufzunehmen. Auch die Zufahrt zur Innenstadt durch die Zinglerstraße verdient eine Aufwertung.
Wir halten es für angezeigt und sinnvoll, bereits jetzt über Maßnahmen nachzudenken und bitten um die Prüfung folgender Vorschläge:

Reduzierung der Fahrspuren im Tunnel von der Neuen Straße zum Ehinger Tor

Da die Neue Straße seit der Gestaltung der Neuen Mitte einspurig ist, besteht kein Grund, diese Unterführung dann zweispurig weiterzuführen. Denkbar wäre es, wie von uns schon vor Jahren vorgeschlagen, eine Fahrspur des Tunnels als Busspur zwischen Ehinger Tor und Haltestelle Steinerne Brücke in Richtung Osten auszuweisen. Diese würde auch die Kreuzung vor dem ehemaligen Cafe Jehle entlasten. Falls dies nicht machbar ist, kann trotzdem die linke Fahrspur als Busspur in Richtung Westen ausgewiesen werden. Diese Reduzierung würde den normalen Autoverkehr nicht behindern. Die Wettrennen und Überholmanöver, die insbesondere abends – nicht nur durch die Poser-Szene – durchgeführt werden, würden verhindert.

Reduzierung der Fahrspuren in der Zinglerstraße

Bereits vor Jahren haben wir die Wegnahme der nördlichen Fahrspur in der Zinglerstraße zwischen Schillerstraße und Zinglerbrücke beantragt. Damals wurde dies grundsätzlich befürwortet, durch die Bauarbeiten an der Tiefgarage am Bahnhof aber nicht weiter verfolgt. Wir beantragen nun erneut, spätestens nach Beendigung der Bauarbeiten an der Tiefgarage, die nördliche Fahrspur in einen Parkstreifen mit dazwischen gepflanzten Bäumen umzuwandeln.

Ab der Zinglerbrücke sind auch heute schon nur zwei Fahrspuren vorhanden, es gibt also keinen Grund dafür, dass gerade in dem Bereich der Straße, in dem Wohnbebauung vorhanden ist, der Autoverkehr dreispurig rollen muss.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Rivoir MdL
Stadtrat

Bild: Michael Staud (c) 2019